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Der Prostata-Test

Was man(n) wissen muss...

 

Das Prostatakarzinom

Das Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor des Mannes und macht rund ein Viertel aller bei Männer neu erkannten Tumorerkrankungen aus. In Deutschland wird derzeit jährlich bei über 58.000 Männern ein Prostatakarzinom diagnostiziert. Das Wachstum dieses Tumors ist sehr langsam und oft völlig unbemerkt. je früher ein Tumor aber entdeckt wird, desto besser kann eine Behandlungsstrategie festgelegt werden und desto größer sind die Chancen auf Heilung.

 

Was kann man(n) tun?

Um ein Prostatakarzinom festzustellen gibt es neben einer Tastuntersuchung auch die Möglichkeit, einen PSA-Test durchzuführen. Dieser Test wird im Rahmen einer Vorsorge-Untersuchung jedoch nicht von den Krankenkassen getragen und muss als individuelle Gesundheitsleistung abgerechnet werden.

In Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt/Urologen können Sie entscheiden, ob Sie es für richtig halten, einen PSA-Test durchzuführen zu lassen oder nicht.

 

Was ist ein PSA-Test?

Der PSA-Test ist ein Bluttest, mit dessen Hilfe die Menge an vorhandenem Prostata-spezifischem Antigen im Blut gemessen werden kann. PSA ist ein Eiweiß, das nur im Prostatagewebe vorkommt und normalerweise zur Verflüssigung des Samens dient. Im Normalfall wird es nur in ganz geringen Mengen im Blut nachgewiesen.

 

Was sagt ein erhöhter PSA-Test aus?

Auch gutartige Veränderungen der Prostata (z.B. gutartige Vergrößerung, Entzündung) können zu einer Erhöhung des PSA-Wertes führen. Aber: der erhöhte PSA-Wert kann auch ein Hinweis auf ein Prostatakarzinom sein. Er hilft die Entscheidung zur feingeweblichen Untersuchung (Prostatastanze) zu unterstützen. Erst durch diese Untersuchung kann eine Aussage über das Vorhandensein eines Prostatakarzinoms und gegebenfalls auch seine Ausdehnung und Aggressivität gemacht werden. Der Verlauf eines PSA-Wertes kann am besten beurteilt werden, wenn er immer im gleichen Labor gemessen wird.


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